Sexualität und Behinderung

Filmplakat Behinderte Liebe

Sexualität von Menschen mit Behinderung ist immer noch ein Randthema, oder wird gänzlich tabuisiert. Betroffene, Angehörige und BetreuerInnen trauen sich oft nicht, das Thema anzusprechen. Dabei gehört Sexualität zu den Grundbedürfnissen von Menschen, ganz gleich, ob der Mensch eine Behinderung hat oder auch nicht. Jedoch stoßen Menschen mit Behinderung bei der Erfüllung dieses Bedürfnisses auf verschiedene gesellschaftliche Hürden.

Film: Behinderte Liebe, Medienprojekt Wuppertal, Dokumentarfilm, Deutschland 2008/2009

Im Dokumentarfilm »Behinderte Liebe« beschreiben Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen offen ihre Erfahrungen, ihre Wünsche und Ängste zu den Themen "Liebe und Sexualität". 

Der Dokumentarfilm erzählt auf welche Hürden, Stereotype und Vorurteile Menschen mit Behinderungen bei der Verwirklichung ihrer Bedürfnisse nach Liebe und Sexualität stoßen. Gegenstand der Dokumentation sind u.a. sexuelle Hilfen durch Sexualbegleitung und Prostitution, Partnersuche, Leben als Paar, Geschlechtsrolle und sexuelle Identität, Homosexualität, Vorurteile und Diskriminierungen.

Impulsreferat und Diskussion mit Matthias Vernaldi, „Sexybilities“ Sexualberatung für Menschen mit Behinderung, ASL e.V. Berlin

Moderation: Antidiskriminierungsbüro Sachsen

Wann: Dienstag, 26. Januar 2010 um 19:30 Uhr
Wo: Galerie für Zeitgenössische Kunst, Karl-Tauchnitz-Straße 9, Leipzig
Veranstalter_in: Antidiskriminierungsbüro Sachsen in Zusammenarbeit mit der Galerie für Zeitgenössische Kunst

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