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Broschüre: Rassismus in Sachsen

Cover der Broschüre
Wenn in der Broschüre von Rassismus gesprochen wird, geht es nicht um unbelehrbare Einzelpersonen,sondern um Rassismus als gesellschaftlichem Phänomen, das in gesellschaftlichen Strukturen verankert ist: in gesetzlichen Regelungen, in Institutionen, in vorherrschenden Denkweisen und Perspektiven.
Der UN-Sonderberichterstatter Githu Muigai kritisierte während seines Aufenthaltes in Deutschland im Sommer 2009, dass die Deutschen ihr Augenmerk vor allem auf die Bedrohung durch Nazis richten, bekämpft werden müsse jedoch auch der alltägliche Rassismus, der sich im Bildungssystem oder bei der Wohnungssuche zeige.
Diese Einschätzung wird in vielen der vorliegenden Beiträge geteilt. Hier werden die Mitte der Gesellschaftund ihre Regelstrukturen in den Fokus genommen. In den Texten kommen gesetzliche Ausgrenzungspraxen wie die Residenzpflicht für Asylsuchende ebenso zur Sprache wie mangelnde Möglichkeiten der politischen Partizipation für hier lebende Menschen ohne deutschen Pass, negative oder exotistische Stereotypisierungen in den Medien oder Benachteiligungen im Alltag, bei der Freizeitgestaltung oder in der Nachbarschaft.
 
Leider sind die Printausgaben der Broschüre zur Zeit vergriffen, wenn Sie Fragen bzgl. der Broschüre haben, können Sie sich an das Antidiskriminierungsbüro Sachsen per Mai info@adb-sachsen.de oder telefonisch 0341-3039492 melden.
 
Die Broschüre kann in folgendem Abschnitt heruntergeladen werden.
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