Racial Profiling

Flyercover zur Veranstaltung
Wenn Polizist_innen Verdacht schöpfen und sich dabei auf Generalisierungen von Ethnien, nationaler Herkunft und Religion stützen, wird von "Ethnic" oder "Racial Profiling" gesprochen. Anders als bspw. in den USA oder England wird dieses Phänomen in Deutschland kaum debattiert. Zeigt sich hier ein Rassismus der/des einzelnen Polizist_in? Handelt der/ die einzelne Polizist_in nur aus ihrer Erfahrung heraus? Gibt es in Deutschland eine institutionalisierte Diskriminierung? Welche Erfolge verzeichnet die Polizei? Und welche negativen Nebenwirkungen zeigen sich in der Gesellschaft? Durch den Vortrag und die anschließende Diskussion sollen Fragen und mögliche Lösungen rund um das Thema erkundet werden.

Referent: Martin Herrnkind, Kriminologe und Mitglied der Amnesty-Fachkommission "Polizeirecherche"

Datum: 15. November 2010 um 19 Uhr
Ort: Friedrich-Ebert-Stiftung, Burgstraße 25, Leipzig
Veranstalter_in: Antidiskriminierungsbüro Sachsen
 
Gefördert wurde die Veranstaltung von der Stadt Leipzig Referat für Migration und Integration und dem Student_innenrat der Universität Leipzig.
© ADB 2014