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Podiumsdiskussion "Interkulturelle Öffnung der Verwaltung - wo stehen wir?"

Am 01. Dezember 2008 lud das Antidiskriminierungsbüro Sachsen zu einem Gespräch über den aktuellen Stand und mögliche Perspektiven der interkulturellen Öffnung in Leipzig ein. Es referierten Uschi Sorg von der Stelle für interkulturelle Arbeit der Landeshauptstadt München, Stojan Gugutschkow, Ausländerbeauftragter der Stadt Leipzig und Vera Ioannidou von der AG zur Gründung eines Migrant_innenbeirates in Leipzig. Mit etwa 40 Gästen aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft gab es eine gute Resonanz.

Die interkulturelle Öffnung der Verwaltung hat die Aufgabe, eine gleichberechtigte Teilhabe aller BürgerInnen, zu ermöglichen, ohne Einschränkungen durch ethnische Herkunft oder kulturellen Hintergrund. Ferner reflektiert sie ein demokrati­sches Selbstverständnis und ist zugleich ein wichtiger Schlüssel der Integration. Dass die interkulturelle Öffnung unverzichtbar ist, wird tagtäglich an unterschiedlichen Stellen sichtbar. Etwa wenn ein_e Sachbearbeiter_in im Kund_innenkontakt wichtige Informationen wegen einer Sprachbarriere nicht ausreichend vermitteln kann. Vor diesem Hintergrund sollten sich alle kommunalen Einrichtungen die interkulturelle Öffnung zur Aufgabe machen. Außerdem verkörpert die interkulturelle Öffnung die Möglichkeit, die ethnische und kulturelle Vielfalt der Leipziger Bürger_innen produktiv zu nutzen.

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