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Antidiskriminierungsbüro Sachsen - Antidiskriminierungsbüro Sachsen e.V. - - http://www.adb-sachsen.de

Willkommen auf unserer Website

Das Antidiskriminierungsbüro (ADB) ist eine zentrale Anlaufstelle im Freistaat Sachsen für alle Fragen zu Diskriminierung aufgrund rassistischer Zuschreibungen, ethnischer Herkunft, Religion und Weltanschauung, des Geschlechts, sexueller Identität, Lebensalter oder Behinderung sowie Mehrfachdiskriminierung.

Diskrimierendes/rassistisches Interview in der Leipziger Volkszeitung

Offener Brief des Antidiskriminierungsbüros Sachsen an die Leipziger Volkszeitung

Nachfolgend können Sie den offenen Brief des Antidiskriminierungsbüros Sachsen zum rassistischen Interview mit Udo Ulfkotte lesen, das in der Leipziger Volkszeitung (LVZ) am 27. August 2010 erschien. Der offene Brief ist adressiert an Bernd Hilder, er ist Chefredakteur der LVZ

Mit der Veröffentlichung vom 27. August 2010 macht sich die LVZ zur Plattform für eine offen rassistische Positionen und Rechtspopulismus, der inhaltlich und formal deutliche Anleihen bei nationalsozialistischem Gedankengut nimmt.

Eine detaillierte Analyse der populistischen Argumentation und der rhetorischen Figuren, die geeignet sind als Stichworte für einen menschenfeindlichen Diskurs über den Zustand unserer Gesellschaft zu fungieren, möchten wir uns an dieser Stelle ersparen. Wir gehen davon aus, dass Ihnen dies bewusst ist und es bei dem Interview, auch mit Blick auf die auflagensteigernden Äußerungen Herrn Sarrazins,vor allem um eine „Kontroverse“ und einen „Tabubruch“gehen sollte.
$row_output[title]Offener Brief an die LVZ
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Aktuelles

Diskriminierung bei Bewerbungsverfahren - Schauen Sie nicht zu!

Zum Auftakt des Projekts zu anonymisierten Bewerbungsunterlagen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) am 24.08.2010 und durch konkrete Fälle, zuletzt der Fall von Martina W. (Bildzeitung, 25.08.2010) erklärt Daniel Bartel, Vorstand im advd:  „Es ist wichtig, dass die Diskussion um Diskriminierung beim Zugang zu Arbeit neu belebt wird, denn gerade diese Fälle zeigen, dass Diskriminierung für viele Menschen Alltag ist.“ 

Der advd begrüßt daher die Initiative der ADS und die Weitsicht der an dem Projekt teilnehmenden Unternehmen und des Familienministeriums. 
Die vollständige Pressemitteilung des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland (advd) können Sie hier herunterladen:
$row_output[title]Pressemitteilung advd
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Vier Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Antidiskriminierungsverband Deutschland fordert Nationalen Aktionsplan gegen Diskriminierung!

Am 18. August 2006 ist das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Kraft getreten. Doch die Bilanz nach vierjährigem Bestehen des gesetzlichen Diskriminierungsschutzes ist ernüchternd. Dazu Banu Bambal, Vorständin des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland (advd):

Diskriminierung entspringt aus der Mitte der Gesellschaft und ist in allen Lebensbereichen anzutreffen. Darauf weisen auch die Zahlen der im advd organisierten unabhängigen Antidiskriminierungsbüros/-stellen hin."

Die vollständige Pressemitteilung des Antidiskriminerungsverbandes Deutschland (advd) können Sie im folgenden Abschnitt downloaden.

$row_output[title]PM: Vier Jahre AGG
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Rassismus? Kein Problem für dich? - Tagesseminar zu Rassismus und Weißsein


Logo des Seminars

Rassismuserfahrungen und strukturell bedingte Ausschlüsse sind für Migrant_innen und People of Color gesellschaftliche Realität und Alltag in Sachsen. Doch sind sie selten Gegenstand theoretischer Auseinandersetzung und politischer Intervention.

Gegen Rassismus sind zwar irgendwie alle, bei den meisten weißen Menschen landet das Thema aber auf der persönlichen/politischen Prioritätenliste ziemlich weit hinten: Weil es sie vermeintlich nicht betrifft oder weil es der Beschäftigung mit der Kritik an kapitalistischen Verhältnissen als Nebenwiderspruch geopfert wird.

In dem Seminar wollen wir uns einen Begriff von Rassismus machen. Wir werden uns mit weißen Abwehrstrategien gegen die Auseinandersetzung mit Rassismus, dem Versuch nicht-rassistischer Sprache sowie mit postkolonialer Gegenwart beschäftigen.Außerdem wollen wir diskutieren, wie die rassistische Strukturiertheit der Gesellschaft mit anderen Herrschaftsverhältnissen verknüpft ist und durch die ökonomischen Verhältnisse verfestigt und reproduziert wird.

Wann: Donnerstag, 30. September 2010, von 10 bis 18 Uhr

Wo: Conne Island, Koburger Straße 3, 04277 Leipzig

Die Veranstaltungsräume sind leider nur eingeschränkt barrierefrei. Bitte gebt bei
der Anmeldung Eure Bedürfnisse an und wir suchen nach gemeinsamen Lösungen.
$row_output[title]Informationsblatt+Anmeldung
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Umfrage zu Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans* Menschen in Deutschland


Logo der Kampagne

Die Umfrage zu dem Thema Gewalt- und Mehrfachdiskriminierungserfahrungen von lesbischen, bisexuellen Frauen und Trans* Menschen(LBT*) ist eine Kampagne von LesMigraS- dem Antidiskriminierungs- und Antigewaltbereich der Lesbenberatung Berline.V. Ziel der Kampagne ist es, durch eine quantitative Untersuchung, die durch qualitative Interviews ergänzt
wird, Daten zu Häufigkeit, Art und Ursache von Gewalt gegen Lesben, bisexuelle Frauen und Trans* zu erheben. Ein besonderer Schwerpunktder Befragung wird auf die merkmalsübergreifende Diskriminierung,sprich die Mehrfachdiskriminierung, gelegt. Im Fokus stehen dabei vorallem die Dimensionen, Homophobie, Rassismus und Transphobie.Es sind alle Menschen zur Teilnahme motiviert, die sich mit der lesbischen oder bisexuellen Lebensweise identifizieren. Als lesbischeoder bisexuelle Frau oder Trans*, als Trans*Mensch, der früher einmallesbisch gelebt hat oder als Trans*Mensch, der sich mit der lesbischen Lebensweise identifiziert.Die Ergebnisse der Studie sollen dazu beitragen:"eine Vorstellung von den Erfahrungen von lesbischen und bisexuellen Frauen und Trans* mit und ohne Rassismuserfahrungen zubekommen" diese Erfahrungen in verschiedensten gesellschaftlichenKontexten sichtbar zu machen" Beratungs- und Unterstützungsangebote zu verbessern.

Der Fragebogen ist auf Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch und Spanisch und zu finden unter:https://ssl.lesbenberatung-berlin.de/index.php?sid=82483

Neuerscheinung des Buches Antidiskriminierungspädagogik


Cover des Buches

Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen möchte Sie über die Neuerscheinung des Buches "Antidiskriminierungspädagogik - Konzepte und Methoden für die Bildungsarbeit mit Jugendlichen" informieren. Die Autorinnen Heike Fritzsche und Doris Liebscher sind seit mehreren Jahren Mitarbeiterinnen des Antidiskriminierungsbüros Sachsen.

Dieses Buch bietet allen Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die mit Jugendlichen arbeiten, ein praxisorientiertes und umfassendes Werkzeug, um im beruflichen Handeln Benachteiligung und Exklusion zu thematisieren und dagegen vorzugehen. Das Konzept der Antidiskriminierung spricht dazu Diskriminierung systematisch für verschiedene Vielfaltsmerkmale und Kategorien, auf unterschiedlichen Ebenen und in den jeweiligen gesellschaftlichen Zusammenhängen von Machtverhältnissen und Ungleichheit, an. Das Buch beleuchtet grundlegende Begriffe und Konzepte im Zusammenhang mit gesellschaftlicher Benachteiligung sowie konkrete Ansätze und Bedingungen pädagogischer Praxis gegen Diskriminierung in Deutschland. Ein Methoden- und Serviceteil bietet umfangreiches Material für alle, die bei ihrer Arbeit mit Jugendlichen gesellschaftliche Phänomene von Diskriminierung reflektieren wollen und gleichzeitig nichtdiskriminierende Praktiken in der alltäglichen Arbeit ausprobieren und etablieren möchten.

ANTIDISKRIMINIERUNGSPÄDAGOGIK
KONZEPTE UND METHODEN FÜR DIE BILDUNGSARBEIT MIT JUGENDLICHEN
von Heike Fritzsche, Doris Liebscher (Autorinnen)
Rebecca Pates, Daniel Schmidt, Susanna Karawanskij (Hrsg.) 2010., 280 S., zahlreiche Abbildungen, zusätzliche Arbeitsblätter als kostenloser Download, 39,95€ ISBN: 978-3-531-16784-8 

Weitere Informationen zum Buch wie die Vorstellung der Autorinnen, Buchinformationen, Inhaltsverzeichnis und den kostenlosen Link zu den Arbeitsblättern finden Sie auf der Homepage des Antidiskriminierungsbüros unter folgendem Link: http://www.adb-sachsen.de/kurzbeschreibung.html. Darüber hinaus haben Sie auf der Homepage die Möglichkeit, einen Blick in das Buch werfen. 

Realitäten der Diskriminierung

In einem aktuell erschienen Dossier "Rassismus und Diskriminierung in Deutschland" der Heinrich-Böll-Stiftung wird Ethnische Diskriminierung in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft thematisiert. Mit strukturellen Barrieren sind MigrantInnen in öffentlichen Lebensbereichen wie auf dem Wohnungsmarkt, im  Gesundheitswesen und insbesondere in Ämtern und Behörden täglich konfrontiert. Die folgende Beiträge greifen diese Themen auf: