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Fürsprachen-Testimonials

Auf dieser Seite finden Sie Referenzschreiben von Personen der Öffentlichkeiten, Stiftungen und Vereinen/Verbänden, die sich für die die Arbeit des Antidiskriminierungsbüros aussprechen. Die angeführten Führsprachen zeigen einen Ausschnitt der zahlreichen eingegangenen Referenzschreiben.
 
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Amadeu-Antonio-Stiftung

"Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) benennt Alltagsrassismus und -diskriminierung auch jenseits konjunktureller medialer Aufmerksamkeit. Selten arbeitet eine Initiative so umfassend gegen jegliche Diskriminierung und bietet unterschiedliche Gegenstrategien. Genau deshalb wurde das ADB auch für den Sächsichen Förderpreis für Demokratie nominiert."

Antidiskriminierungsstelle des Bundes

"Als Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) liegt mir die Beratung und Unterstützung der von Diskriminierung betroffenen Menschen am Herzen. Die Bekämpfung von Diskriminierung erfordert gerade auch vor Ort ein starkes Engagement. Denn: Beratung muss nah an den Menschen sein und sie dort abholen, wo sie sind. Die Beratungs-, Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit des ADB Sachsen ist daher unverzichtbar. Sie zeigt, wie eine lokal verankerte, qualifizierte Anlaufstelle aussehen kann. Das ADB Sachsen hat mit seinem horizontalen Ansatz Vorbildcharakter. Diese Arbeit hat eine hohe gesellschaftliche Bedeutung. Deshalb muss sie erhalten und weiterentwickelt werden."
 
Christine Lüders, Leiterin der Antidiskriminierungsstele des Bundes

Bürger_innen Leipzigs

"Ein Diskriminierungsverbot im Grundgesetz allein reicht nicht aus - es bedarf der Sensibilisierung, wie Diskriminierung im persönlichen, beruflichen und institutionellen Umfeld funktioniert, aufrechterhalten wird, aber auch abgebaut werden kann. Menschen müssen zudem gestärkt werden, gegen jede Form von Diskriminierung vorzugehen. Die Arbeit des Antidiskriminierungsbüro leistet dabei sehr gute Arbeit und sollte deshalb auf einer abgesicherten finanziellen Basis weitergeführt werden. Sinnvoll an der Arbeit des Antidiskriminierungsbüros finde ich die Verzahnung von Beratung Betroffener, Sensibilisierung von professionell Tätigen und Interessierten und Beratung von Einrichtungen zur Umsetzung von Antidiskriminierungsregeln. Es bedarf weiterhin einer Anlaufstelle, die dieses Thema verstärkt im Blick hat und allen Handlungsmöglichkeiten bietet! "
 
"Das Antidiskriminierungsbüro hilft, Ungehörten eine Stimme zu geben. Bitte erhalten Sie es."
 
"Sehr geehrte Damen und Herren Stadträdt_innen, werter Herr Professor Fabian und werter Herr OBM Jung,
als Mensch, der seit 1989 in dieser Stadt lebt, hier studiert hat und die Stadt Leipzig in Ihrer Offenheit, Vielfältigkeit und ihrer Dynamik kennen und lieben und darüber hinaus als Schwarzer Deutscher auch die vielfältigen Aspekte einer solch pulsierenden Stadt kennen gelernt hat, erfüllt es mich mit Betroffenheit, dass die Stadt in der Verknappung der öffentlichen Mittel, einen so wichtigen Bestandteil ihres Gesichtes einbüßen soll. Das ADB Sachsen hat es auf beeindruckende Art und Weise geschafft, in den letzten Jahren durch Öffentlichkeitsarbeit, unabhängige Vertretung von Menschen und ratgebende Hilfstellung, das weltoffene und informierte Meinungsbild in dieser Stadt entscheidend mit zu gestalten, Menschen das Gefühl zu geben, unabhängig von Ihrer Disposition in diese Stadt integriert leben zu können und nicht zuletzt durch die von den Stadträdt_innen bewilligten Fördermittel, sich der Tatsache bewußt zu sein, dass der Rat dieser Stadt diese Instanz bewußt als wichtigen Bestandteil des Lebens in dieser Stadt unterstützt. Ich möchte Sie hiermit nachdrücklich bitten, in Ihrem Kampf für die Gleichstellung aller Menschen in dieser Stadt nicht inne zu halten und dabei weiterhin auf die Unterstützung des ADB-Sachsen zurück zu greifen, wofür die weitere Bewilligung von Fördermitteln für das ADB unabdingbare Voraussetzung sind." (2011)
 
"Sehr geehrte Damen und Herren,
als kritische Bürgerin Leipzigs kann ich die gesellschaftspolitische Bedeutung der Arbeit des Antidiskriminierungsbüros (ADB) in und für die Stadt Leipzig nicht hoch genug veranschlagen:
Demokratie, Vielfalt und die damit notwendigerweise verbundene Antidiskriminierung auf allen Ebenen sind keine Selbstläufer. Sondern es bedarf der dauerhaften Sensibilisierung, Bildung sowie Beratung der Menschen, wie sie das ADB durchführt und anbietet, damit aus diesen wohlklingenden Schlagwörtern wahrnehmbare "Normalitäten" werden. Ich denke nicht, dass Leipzig es sich leisten kann, auf eine einzigartige Einrichtung wie das ADB zu verzichten, wenn es sich überzeugend als eine Stadt präsentieren möchte, die keinerlei Diskriminierung und Benachteiligung duldet. Ich möchte in solch einer Stadt leben und deshalb finde ich die Arbeit des ADBs seit Jahren wichtig und weiterhin unverzichtbar. Insofern ist die finanzielle Unterstützung des ADBs durch die Stadt Leipzig, über die Sie als Stadträtinnen und -räte im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger zu entscheiden haben, nicht nur eine Unterstützung eines herausragenden zivilgesellschaftlichen Engagements sondern auch eine Unterstützung der demokratischen und antidiskriminierenden Kultur in Leipzig. Ich hoffe und vertraue darauf, dass Sie diese für ebenso wichtig halten wie die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt und ihre Bedeutung bedenken, wenn Sie über den Haushaltsplan entscheiden."

Anti-Rassismus-Informations-Centrum, Aric-NRW e.V.

"Antidiskriminierung ist ein essentieller Bestandteil einer demokratischen Gesellschaft. Denn um die gleichberechtigte Teilhabe aller in Deutschland lebenden Menschen an den gesellschaftlichen Ressourcen muss gerungen werden.
An der Arbeit der KollegInnen des ADB Sachsen schätzen wir, dass sie mit einem zielgruppenübergreifenden Ansatz innerhalb kürzester Zeit professionelle Strukturen aufgebaut haben. Von Diskriminierung betroffene Menschen finden dort kompetente Hilfe. Auch die Reichweite Ihres Ansatzes in die pädagogische Arbeit und die Wirtschaft ist beeindruckend. Das ADB Sachsen ist insbesondere in den neuen Bundesländern eine starke Stimme gegen Diskriminierung und für mehr Gleichbehandlung und eine der wenigen Anlaufstellen für benachteiligte Menschen. Für die Weiterentwicklung der Antidiskriminierungsarbeit und -politik in Deutschland gibt das ADB Sachsen im Rahmen der bundesweiten Vernetzung wichtige fachliche Impulse. Wir bitten Sie sich für eine ausreichende Finanzierung des Antidiskriminierungsbüros einzusetzen und so den Erhalt zu sichern."

Pof. Dr. Susanne Baer, LL.M., HU Berlin

"Das Leipziger Büro ist mehr als nur ein Zeichen für Toleranz: Es arbeitet von Anfang an gegen jede Form der Ausgrenzung, ist also im besten Sinne für alle da. Das Büro ist damit bundesweit zum Vorbild für sinnvolle Arbeit gegen Diskriminierung geworden und in Leipzig und der Region ein wichtiger Teil zivilgesellschaftlichen Engagements." 

Deutsches Institut für Menschenrechte

"Das Deutsche Institut für Menschenrechte setzt sich seit seiner Gründung für die Verbesserung des Diskriminierungschutzes in Deutschland ein. Aus diesem Kontext ist uns das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB Sachsen) bekannt, dessen Arbeit wir sehr schätzen. In seiner Beratungs-, Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit leistet das ADB Sachsen einen erheblichen Beitrag zum Diskriminierungsschutz und zur Unterstüzung von Betroffenen. Deshlab sehen wir mit Sorge, dass durch die ungesicherte Förderung nun die Kontinuität und Qualität der Arbeit des ADB Sachsen in Frage steht.
 
Das menschenrechtliche Diskriminierungsverbot verpflichtet Bund, Länder, Kommunen und Städte den Diskriminierungsschutz durch spezialisierte, staatliche und  nicht-staatliche Stellen institutionell abzusichern. Antidiskriminierungsstellen sollen Betroffenen von Diskriminierung durch Beratung und Unterstüzung die Wahrnehmung ihrer Rechte auch in der Praxis ermöglichen, eine breite Öffentlichkeit für Diskriminierung sensibilisieren und spezifische Zielgruppen fortbilden. Der flächendeckende und nachhaltige Strukturausbau von Beratungs- und Anlaufstellenwurde auch als eines der priortären Handlungsfelder für Deutschland auf dem Fachtag für eine Antidiskriminierungskultur "Vielfalt leben - Gleichheit herstellen!" identifieziert, der Ende 2010 in Hamburg vom Deutschen Institut für Menschenrechte in Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und der Arbeitsstelle Vielfalt aus HAmburg durchgeführt wurde. Hier wurde auch festgehalten, dass nicht-staatliche Antidiskriminierungsstellen wie das ADB Sachsen besonders Vertrauen bei den Betroffenen genießen."
Dr. Petra Follmar-Otto 
Abteilungsleiterin Menschenrechtspolitik Inland/Europa
 
Dr. Nina Althoff 
Projektkoordinatorin "Diskriminierungsschutz: Handlungskompetenzen für Verbände"

Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention

"Das Antidiskriminierungsbüro Leipzig e.V. wurde im Rahmen des Lokalen Aktionsplans Leipzig innerhalb des Bundesprogramms "Vielfalt tut gut. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus" gefördert. Der Träger leistete mit seiner zuverlässigen und fachlich kompetenten Projektarbeit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Leipziger Aktionsplans und wurde am 20.12.2010 mit dem Titel"Ort der Vielfalt" ausgezeichnet. Darüber hinaus hat sich das ADB in einem wichtigen Themenfeld positioniert und gibt fachliche Impulse in der Auseinandersetzung mit Diskriminierung im Alltag und darüber hinaus. Die Arbeit des ADB ist eine grundlegende Voraussetzung für das aktive Handeln gegen Rassismus und Neonazismus."
Berit Lahm, Fachstelle Extremismus und Gewaltprävention Stadt Leipzig

Prof. Dr. Helena Flam, Institut für Soziologie, Uni Leipzig

"Die Schließung des Antidiskriminierungsbüros Sachsen (ADB) wäre ein schwerwiegender Verlust, und zwar nicht nur für die Stadt Leipzig selbst, sondern auch für Sachsen insgesamt. Seit sich das ADB in Leipzig vor etwa 6 Jahren etabliert hat, haben sich seine Leitung und Mitarbeiter_innen mit großem Engagement und durchaus erfolgreich dafür eingesetzt, Leipzig als weltoffene Stadt und Sachsen als weltoffenes Bundesland zur Geltung zu bringen. Es wurden nicht nur Sensibilisierungskampagnen und Veranstaltungen zu den Themen Migration, Frauen, Behinderten und Eltern mit Behindeurng durchgeführt, hierbei wurde auch Wert darauf gelegt mit den verschiedenen Partner_innen aus Verwaltung, Politik und Zivilgesellschaft zusammen zu arbeiten und nach den bestmöglichen Lösungen zu suchen. Binnen kürzerer Zeit hat sich das ADB zu einem Teil der Leipziger Skyline und einer zuverlässigen Stimme in sächsischen Angelegenheiten entwickelt.
 
Aus allen diesen Gründen plädiere ich dafür, dass die Kürzungen und damit die Frage nach der weiteren Existenz des ADBs noch einmal genau unter die Lupe genommen werden und sich die Entscheidungsträger_innen wohlwollend überlegen, was dieses existentiell bedrohte Büro bisher für die Stadt geleistet hat und nicht nur wie es zu retten wäre, sondern auch wie es auf eine sichere Basis gestellt werden könnte, damit seine bisherige exzellente Arbeit zum Gemeinwohl weiter geführt wird." (2011)

Eva Jähnigen, Mitglied des Sächsischen Landtages

"Das Antidiskriminierungsbüro in Leipzig ist einmalig in den ostdeutschen Bundesländern, weil es sich gegen die Ausgrenzung und Benachteiligung von Menschen engagiert, die wegen der Herkunft oder rassistischer Zuschreibung, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, Geschlecht oder sexueller Identität Diskriminierung erfahren. Es leistet fachlich exzellente Beratung für ganz verschiedene Menschen – und gerade wegen dieses fachlich breiten Ansatzes, arbeitet es auch effizient.
Auch auf Bundesebene wird ein vergleichbarer Ansatz verfolgt – zu Recht. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes verweist bei persönlicher Beratung ausdrücklich auf wohnortnahe Angebote. Diese brauchen wir in Sachsen dringend, damit Sachsen anziehend als weltoffenes Land wird. Allein durch das vorhandene und unterstützenswerte ehrenamtliche Engagement kann diese Arbeit nicht geleistet werden. Sie benötigt auch ein professionelles Standbein."

Daniel Kolbe, Mitglied des Bundestages

"Ich schätze das ADB als kompetente Anlaufstelle für von Diskriminierung Betroffene. Als politisch Aktive, kann ich sagen, dass es dem ADB immer wieder gelungen ist der Öffentlichkeit zu vermitteln, wie weit verbreitet Diskriminierung in unserem Land ist, wie vielfältig Diskriminierungsgründe sind und wie unterentwickelt die Antidiskriminierungspolitik in unserem Land ist. Das ADB ist aus diesen Gründen unverzichtbar."

Kulturbüro Sachsen

"Wie notwendig ein umfassender Ansatz, wie der des Antidiskriminierungsbüros Sachsen (ADB) auch in Sachsen ist, bestätigen wissenschaftliche Untersuchungen in regelmäßigen Abständen: Diskriminierungen aufgrund von sexueller Identität, zugeschriebenem Geschlecht, angenommener Herkunft etc. sind leider an der Tagesordnung. Hier können Beratungs- und Weiterbildungsangebote wie sie vom ADB angeboten werden, langfristig eine Veränderung des gesellschaftlichen Klimas bieten. Sich gegen Diskriminierungen stark machen, heisst auch demokratische Kultur zu beleben. Wir rufen die Stadt Leipzig und den Freistaat Sachsen dazu auf, die professionelle und notwendige Arbeit des ADB auch weiterhin zu ermöglichen."

Katrin Pilz, Gleichstellungsbeauftragte Freiberg

"Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Jung, sehr geehrter Bürgermeister Prof. Fabian, sehr geehrte Stadträtinnen und Stadträte,

zunächst möchte ich meine Wertschätzung für die bisherige kommunale Unterstützung des Antidiskriminierungsbüros ausdrücken, denn dass die Stadt Leipzig die Beratungsstelle in Ostdeutschland bisher zur Verfügung gestellt hat, sollte nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Daher wäre eine Kofinanzierung auf Bundesebene wünschenswert. Unter Berücksichtigung auf die demografische Entwicklung werden insbesondere in Ostdeutschland zur langfristigen Erhaltung von Fachkräften Diversity Management-Ansätze bei privaten und öffentlichen Arbeitgebern unerlässlich sein. Ich sehe in der Herstellung der Chancengleichheit von benachteiligten Menschen viele Potentiale um einem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Insbesondere die Zuwanderung von Menschen mit Migrationshintergrund sowie die Förderung von Frauen könnten dabei eine entscheidende Rolle spielen, ob Ostdeutsche Unternehmen drohende Lücke an aus Altergründen ausscheidenden Mitarbeitern decken können. Aber auch in Hinblick auf die Umsetzung der UN-Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderungen zeichnet sich weiterhin eine große Bedeutung bei der Schaffung einer Antidiskriminierungskultur ab. Ich empfehle Ihnen daher bei der Entscheidung zur Kürzung des Antidiskriminierungsbüros in Leipzig auch die Auswirkungen auf die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Ostdeutschland im Blick zu behalten."

Dr. Sabine Schiffer, Institut für Medienverantwortung

"Ich habe die Arbeit des Antidiskriminierungsbüros in Leipzig im Rahmen von Veranstaltungen rund um Fragen des Alltagsrassismus kennen gelernt und unter anderem ein prototypisches Fortbildungsseminar für Journalisten durchgeführt, das das ADB initiiert hatte. Derlei Angebote müssten angesichts der Entgrenzungen, die im Rahmen des Sarrazin-Diskurses zu beobachten sind, ausgeweitet werden. Der Trend, das Thema Diskriminierung auszuklammern, wie im aktuellen Integrationsdiskurs selbst, beseitigt nicht die Problematik und deren unübersehbare Folgen - und darum brauchen wir mehr und nicht weniger Stellen wie das ADB in Leipzig!"

Noah Sow, Der Braune Mob

“Ausgerechnet eine der wenigen Stellen, die sich für ein sicheres (über)Leben derer, die von Diskriminierung betroffen sind, in unserer angeblich so demokratischen Gesellschaft einsetzt, wird nicht ernst genug genommen. Das zeichnet kein schönes Bild.
So lange die Bürgerrechte und Grundrechte nicht für alle Menschen automatisch gelten sondern -zum Beispiel durch das ADB – für viele erst noch erstritten und verteidigt werden müssen, kann man es sich nicht leisten, Gelder für diese Einrichtung zu kürzen. Eine Kürzung hieße de facto “Dass alle gleichermaßen an Demokratie partizipieren, ist uns in Leipzig nicht so wichtig, Demokratie für die Mehrheitsgesellschaft genügt uns”.
Das darf nicht passieren. “ (2011)

Netzwerk Tolerantes Sachsen

"Das Antidiskriminierungsbüro Sachsen (ADB) engagiert sich seit Jahren im landesweiten Netzwerk Tolerantes Sachsen. Das ADB hat das Thema Antidiskriminierung/ Antidiskriminierungskultur als ein wichtiges Leitziel im Wirkungskreis des Netzwerkes forciert und als Querschnittsaufgabe im Handlungskonzept gestärkt. Es kann nicht sein, dass die einzige unabhängige merkmalsübergreifende Anlaufstelle für Antidiskriminierungsfragen in ganz Ostdeutschland kurz vor der Schließung steht. An dieser Stelle ist die Politik gefordert, eine mittelfristig sichere Finanzierung zu gewährleisten, zumal das ADB einen sehr wichtigen Beitrag für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft leistet." (2011)

Referat für Antirassismus Uni Leipzig

"Ich habe das ADB als kompetenten und verlässlichen Partner kennengelernt, welcher zudem professionelle Beratung bietet.
Das ADB muss bleiben!
"

Verband binationaler Familien und Partnerschaften, Regionalstelle Leipzig

"Die Arbeit des Antidiskriminierungsbüros Sachsen (ADB) ist nicht nur fachlich kompetent und hochprofessionell, sondern ergänzt unsere eigene Arbeit gegen ethnische Diskrminierung in vorbildlicher Weise. Seit Jahren arbeiten wir in der Beratung, bei Projekten und Bildungsangeboten mit dem ADB zusammen und schätzen diese Zusammenarbeit als eine der wenigen in Leipzig möglichen kontinuierlichen Kooperationen auf dem Gebiet der interkulturellen Arbeit. Der Wegfall bzw. eine Kürzung, die einer Schließung gleichkommt, würde eine Lücke in Leipzigs Beratungs- und Projektelandschaft reißen, die erst kürzlich geschlossen wurde." (2011)

weiterdenken - Heinrich Böll Stiftung Sachsen

"Die Diskriminierung von Menschen, aufgrund bestimmter Merkmale oder Zuschreibungen ist auch in Sachsen immer noch ein nicht zu unterschätzendes Problem. Um Diskriminierung zu erkennen und zu bekämpfen bedarf es gezielter Aufklärung und Beratung.
 
Diskriminierte brauchen eine niedrigschwellige Anlaufstelle in ihrem Umfeld, um sich wehren und gleichberechtigt leben und teilhaben zu können. Aber auch Multiplikator_innen und Entscheidungsträger_innen in unterschiedlichsten Institutionen müssen fortgebildet werden, um das vielfach erklärte Ziel einer offenen, diskriminierungsfreien Gesellschaft zu erreichen. 
 
Das Antidiskriminierungsbüro in Leipzig leistet mit seinen Angeboten und Kooperationen diese unverzichtbare Arbeit seit Jahren in sehr engagierter und professioneller Weise.Der Abbau von Vorurteilen und die Veränderung von Einstellungen ist ein langer Prozess und braucht mehr als ein Gesetz- das ADB ist ein elementarer und unverzichtbarer Akteur, um gesellschaftliche Vielfalt und Gleichbehandlung in Sachsen zu fördern und anzuerkennen."
© ADB 2014