Fair in der Kita
Die Bildungsveranstaltungen vermitteln die Grundlagen einer vorurteilsbewussten Pädagogik und stärken die Kompetenzen, Mechanismen von Diskriminierung im Berufsalltag zu erkennen und ihnen aktiv entgegen zu treten. Gemeinsam mit den TeilnehmerInnen bearbeiten wir, wo Diskriminierung im pädagogischen Alltag relevant wird und wie sie erkennbar ist. Konkrete Handlungsansätze gegen Benachteiligung werden vorgestellt und diskutiert. Leitziel des Seminars ist die Stärkung der Sensibilität für die große Verantwortung von PädagogInnen bei der Auseinandersetzung mit Benachteiligung. Gleichzeitig werden in diesem Zusammenhang auch die eigene (Berufs-)rolle als PädagogIn sowie die Herausforderungen und Grenzen pädagogischer Handlungsspielräume gegen Diskriminierung kritisch reflektiert. In der Fortbildung orientieren wir uns an den Erfahrungen, die die TeilnehmerInnen aus ihrem beruflichen Alltag mitbringen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte
Ist das schon Diskriminierung? Formen, Erscheinungsweisen und Ebenen von Benachteiligung
Mehr als ein Vorurteil – Gesellschaftliche Ungleichheit als Grundlage von Diskriminierung
Was hat das alles mit mir zu tun? Selbstreflexion zur eigenen Rolle als PädagogIn
Kleine Kinder, keine Vorurteile? Was Kinder über Unterschiede wissen?
Praxisbeispiele einer Pädagogik der Antidiskriminierung
Nach Absprache ist eine Vertiefung der folgenden Schwerpunkte möglich:
Sichtbar verschieden? Rassismus bei Erwachsenen und Kindern
Typisch Mädchen, typisch Junge? Geschlecht und Diskriminierung
Ganz normal anders – Regenbogenfamilien
Arm dran, und dann? Soziale Benachteiligung und Diskriminierung
Behindert sein, behindert werden. Diskriminierung von Menschen mit Behinderung

