Pressemitteilungen > Pressearchiv 2008

Ist ein_e Kandidat_in mit Migrationshintergrund für das Oberbürgermeisteramt vorstellbar?

Leipzig, Dezember 2008

Das Antidiskriminierungbüro Sachsen veranstaltet am Montag, den 01.12.2008 um 17.30 Uhr in der Villa Tillmanns, Wächterstraße 30, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung – wo stehen wir?“. Auf dem Podium sitzen VertreterInnen der Städte Leipzig und München, Aktive in MigrantInnenselbstorganisationen und Nichtregierungsorganisationen. Unter anderem geht es um die Fragen, wie ist der aktuelle Stand der interkulturellen Öffnung in Leipzig, welche Herausforderungen, Ideen und Konzepte gibt es. Zugespitzt gefragt, ist ein/e Kandidat/in mit Migrationshintergrund für das Oberbürgermeisteramt denkbar?

Bei der Diskussionsrunde soll es zu einem Austausch zwischen BürgerInnen, Fachleuten und der Stadt kommen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihrer eigenen Ideen, Erfahrungen und Sichtweisen in die Diskussion mit einzubringen.

Die vollständige PM zur Podiumsdiskussion können Sie hier nachlesen.

Zwei Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Scharfes Schwert oder Zahnloser Tiger ?

Leipzig, August 2008

Zwei Jahre nach der kontrovers diskutierten Verabschiedung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes zeigt sich: die Befürchtungen aus Wirtschaft und Politik waren unbegründet. Menschen mit Diskriminierungserfahrungen und Betroffenenverbände ziehen eine positive Bilanz. Gleichzeitig kritisieren sie Lücken und wünschen sich eine größere Durchsetzungskraft des Gesetzes.

Die sollständige PM können Sie hier nachlesen.

Das ADB fordert Betroffene von Diskriminierung auf: melden Sie sich bei uns!

Leipzig, Juli 2008

Ob bei der Arbeits- oder Wohnungssuche, am Arbeitsplatz, beim Abschluss einer Versicherung, in der Schule oder auf Behörden: Diskriminierungen wegen einer Behinderung, der Herkunft, des Lebensalters, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der Religion gibt es überall.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Presseinformationen zur Beratungsarbeit des ADB

Leipzig, Juli 2008

Ein wesentlicher Bestandteil der konkreten Antidiskriminierungsarbeit ist die Beratung und Unterstützung von Menschen, die Diskriminierungen erfahren. Denn: selbst das beste Gesetz ist nur dann gut, wenn es diejenigen erreicht, für die es gemacht wurde. Unsere Beratungsarbeit leistet einen Teil dieser Vermittlung und soll in konkreten Fällen Menschen zu ihrem Recht verhelfen. Zusätzlich ermöglicht diese Arbeit Einblicke in den gesellschaftlichen Alltag, wirft Fragen nach Ursachen und Strukturen von Diskriminierung auf und trägt dazu bei, Diskussionen zu versachlichen.
 
Die Hintergrundinformationen zum Beratungsangebot des Antidiskriminierungsbüros Sachsen können Sie hier nachlesen.

Diskurskritik "Ausländerkriminalität"

Leipzig, 17. Januar 2008

Die HerausgeberInnen bezeichnen die Verknüpfung der Debatte über Jugendkriminalität mit dem Reden über „Ausländerkriminalität“ als Rassismus. Im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stünden nicht die Handlungen einzelner Jugendlicher, sondern deren „Migrationshintergrund“. „Junge MigrantInnen, die sich in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen befinden, erscheinen als homogene Gruppe. Wichtig scheint nur eins: es sind keine richtigen Deutschen, die da gewalttätig sind.“ analysiert die Juristin Doris Liebscher vom Antidiskriminierungsbüro. Die Reduzierung von Menschen auf einen ethnisch, national oder kulturell-religiös bestimmten Migrationshintergrund verstärke die Vorstellung einer „Andersartigkeit“ der betroffenen Menschen. „Gewaltbereitschaft liegt dann letzten Endes im Wesen dieser Menschen“, so Liebscher, „genauso funktioniert Rassismus“. In dem Papier wird dagegen erklärt, warum ein Generalverdacht gegen Menschen mit Migrationshintergrund jeder statistischen Grundlage entbehrt.
 
Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.
Die Stellungnahme vom ADB und dem Forum für kritische Rechtsextremismusforschung können Sie hier nachlesen.

Ein Jahr AGG

Leipzig, 14. August 2007

Das unabhängige Antidiskriminierungsbüro Leipzig (ADB) zieht nach einem Jahr AGG eine zwiespältige Bilanz. Grundsätzlich begrü.en die MitarbeiterInnen, dass es endlich auch in Deutschland ein Antidiskriminierungsgesetz gibt. Ein solches Gesetz setzt ein wichtiges Signal zur Etablierung einer Antidiskriminierungskultur.

Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) tritt in Kraft

Leipzig, August 2006

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz – vormals Antidiskriminierungsgesetz genannt – tritt nun im August 2006 in Kraft. Immerhin sechs Jahre benötigte dieser Staat seit Verabschiedung der dazu verpflichtenden EU-Richtlinien; die Jahre nicht mitgezählt, in denen die Forderungen zuvor von der Zivilgesellschaft erhoben wurden. Letztendlich mussten die GegnerInnen des Gesetzes akzeptieren, dass die Vorgaben der EU-Richtlinien auch für den deutschen Gesetzgeber verbindlich sind.
 
Die vollständige Pressemitteilung können Sie hier nachlesen.
© ADB 2014