Diskriminierung & Migration > Diskriminierung und Migrationsberatung

Projekt "Diskriminierung - (k)ein Thema der migrationsbezogenen Beratung in Sachsen?"

Broschürencover Diskriminierung als Thema in der emigrationsbezogenen Beratung in Sachsen

(Rassistische) Diskriminierung ist eine gesellschaftliche Realität mit der Migrant_innen in besonderem Maße konfrontiert sind - sei es bei der Arbeits- oder Wohnungssuche, im Kontakt mit Behörden, beim Zugang zu Bildung oder dem Abschluss eines Kaufvertrages. Das Thema Diskriminierung ist damit zugleich eine fachliche Herausforderung für die Beratungsarbeit. 

Ziel des Projektes war es, Diskriminierung als Thema der Beratungsarbeit in den Fokus zu nehmen und die Handlungskompetenz von Berater_innen und Beratungsstellen zu stärken. 

Einige der Fragen, die dabei eine Rolle spielen sind:

  • Wann und wie werden Diskriminierungs- und Rassismuserfahrungen in Beratungsgesprächen thematisiert und besprochen?
  • Welche Gewichtung erhalten sie in komplexen Fallkonstellationen und angesichts oftmals existentieller Probleme?
  • Welche rechtlichen und außergerichtlichen Handlungsmöglichkeiten gibt es?
  • Wie können insbesondere strukturelle Formen von Benachteiligung im Einzelfall bearbeitet werden?
  • Welches Mandat gibt es angesichts begrenzter zeitlicher und finanzieller Ressourcen in der Beratung?
  • Wie können Diskriminierungen dokumentiert werden?
  • Welche Kooperationspartner_innen und Verweismöglichkeiten existieren?

Projektmitarbeiter_innen und Kontakt

 
Antidiskriminierungsbüro Sachsen
Kochstraße 14
04275 Leipzig
Tel.: 0341 - 30 39 49 2
Fax: 0341 - 30 39 97 1

Förderung

Gefördert wurde das Projekt (2014 & 2015) im Rahmen des Förderprogramms "Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz".

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